Geologie Brasiliens
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Das Ribeira - Orogen war ein Gebirge, daß gegen Ende des
Neoproterozoikum (vor etwa 540 Ma)
im Zentralbereich der
Mantiqueira Provinz
entstand.
Es unterteilt sich in ein südliches,
mittleres und
nördliches Segment.
Die Konvergenz bzw. Kollision von Fragmenten des Superkontinenten Rodinia / Pannotia (große Kratone des Meso- und Paleoproterozoikum wie São Francisco - Kongo (SFC), Rio de la Plata (RP) oder Kalahari (K)) sowie kleinere Kontinentalplatten wie Apiaí (A), Curitiba (C) oder Juiz de Fora (JF)) führten zur Schließung des Adamastor Ozeans und der Genese von West - Gondwana. Ähnlich seines nördlichen Nachbarn, des Araçuaí - Orogens, sind heute nur noch das präkambrischen Grundgebirge (teilweise von Sedimenten überlagert) sowie zahlreiche durch Erosion und Tektonik freigelegte granitische Intrusionen (Plutonite) vorhanden. |
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Diese Intrusionen sind entweder die pre - kollisionalen plutonischen Überreste von Inselbögen
(z.B. Piên (P) im Süden oder Rio Negro (RN) im Norden)
als Folge der Subduktion zweier Ozeanplatten oder aber
Intrusivkörper unterschiedlicher Dimensionen in Folge der anschließenden Kollisionen.
Diese Granite reichen von gigantischen Batholithen
(z.B. Paranaguá im Süden oder
Serra dos Órgãos im Norden),
über mittelgroße Massive (z.B. Marumbi im
Süden oder
Ilha Grande im Norden)
bis hin zu zahlreichen kleineren "Stöcken" (z.B. Corcovado und Pão de Açucar in
Rio de Janeiro /
Tijuca).
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