Geotourismus

Rodinia

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Brasilien Urlaub / Geologie - Rodinia (1,1 - 0,6 Ga) war ein proterozoischer Superkontinent, der sich im Verlaufe der Grenville - Orogenese aus Fragmenten (Ur, Nena, Atlantica) des vorhergehenden Superkontinenten, Columbia bildete.

Rodinia soll einem kargen, trockenen, wüstenähnlichen und leblosen Kontinenten geähnelt haben, dessen geografische Position die warmen äquatorialen Meeresströmungen soweit blockierte, daß die Polarregionen gefroren.

Geologen vermuten, daß sich die Temperaturen soweit abgesenkten, daß vor etwa 700 Millionen Jahren, die gesamte Erdoberfläche mit einer dicken Eisschicht überzogen war. Der Großteil der Bakterien und Algen, der einzigen Lebensformen dieser Zeit, starb daraufhin aus.
rodinia
 
Vor etwa 600 Ma, als die durch Vulkanismus ausgelöste Hitze sich unter dem Eis zunehmend akkumulierte, brach Rodinia auseinander. Das aufgrund der Vulkanausbrüche in die Atmosphäre entweichende CO2 generierte einen temporären Greenhouse - Effekt, was zu einem erneuten Anstieg der Temperaturen und einem Schmelzen der Eisflächen führte.

Vor etwa 550 Ma verschmolzen die Ur- und Atlantica- bezogenen Fragmente Rodinias entweder direkt, oder auf Umwegen (Pannotia ?), zu dem darauffolgenden Superkontinenten, Gondwana.
 

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