Serra da Bocaina |
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Der Nationalpark
Serra da Bocaina ist ein
integral
geschütztes
Naturschutzgebiet
des Mata Atlântica
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Biosphärenreservates
der Bundesstaaten São Paulo
und
Rio de Janeiro.
In São Paulo überschneidet sich der Park mit der Piçinguaba - Sektion des
Staatsparks
Serra do Mar
(siehe 1
und 2).
Offiziell kann der Park aus São José do Barreiro erreicht werden, daneben gibt es weitere Zugänge aus Cunha, Formoso, Arapeí, Bananal oder Mambucaba. Bocaina, was auf Tupi - Guarani soviel wie "Wege in die Höhe" heißt, ist der lokale Name eines Teils des Küstengebirges Serra do Mar, in dieser Region. |
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Der über 2.000 m hohe Gebirgszug verbindet die flache Küstenregion im Südosten
mit dem oberen
Paraiba - Tal
im Nordwesten.
Im
nördlichen
Ribeira - Gürtel gelegen,
wird die Serra da Bocaina von
verschiedenen
archaischen bzw.
proterozoischen
Segmenten des Superkontinenten Rodinia durchzogen
(z.B. Juiz de Fora - und Embu - Terrain),
die während des Neoproterozoikum
von verschiedenen granitischen Batholithen (Rio Turvo, Lagoinha, Mambucaba etc.) intrudiert wurden.
Die Flora und Fauna des Parkes variiert mit der Höhe. Etwa 85% der Vegetation des Parkes wird aus dichtem tropischen Regenwald gebildet, mit Baumriesen über 30 m im submontanen Bereich (50 - 600 m), mittlerem Baumhöhen bis 15 m im montanem Bereich (600 - 1.500 m) und niedrigerem Bewuchs bis 5 m im hochmontanem Bereich (oberhalb 1.500 m). Auf dem Hochplateau, zwischen 800 und 1.200, finden sich Anzeichen von gemischten tropischen Regenwald mit der vereinzelten Präsenz von Araukarien und oberhalb von 1.500 m das hochmontane Grasland, die sogenannten Höhenkamps ( Campos de Altitude). Die ecotouristischen Höhepunkte der Serra da Bocaina lassen sich am besten zu Fuß oder mit dem Mountain Bike erkunden. Von historischer Bedeutung ist die der sogenannte "Goldweg" (Trilha do Ouro), auf dem sich die Serra da Bocaina in Form einer mehrtägigen Trekking - Tour überqueren läßt. Dabei handelt es sich um einen von afrikanischen Sklaven, während der Kolonialzeit errichteten Pfad, über den damals zunächst Gold und Diamanten aus Minas Gerais und später Kaffee aus dem Paraiba - Tal, an die Küste transportiert wurden siehe auch: Trails & Touren |
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Lage:
S 22º 45’ / W 44º 37’
Größe: 98.115 ha Höhe: 0 - 2.088 m Klima: Cfa |
Biom: Atlantischer Regenwald
Ökosysteme: Tropischer Regenwald / Campos de Altitude Höhenstufen: Alluvial / Planar / Submontan / Montan / Hochmontan Gipfel: Tira-Chapéu (2.088 m), Macela (1.850 m), Frade (1.592 m), Cuscuzeiro (1.277) |
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