
Abenteuerurlaub / Brasilien -
Mit den Gebirgszügen
Cubatão,
Poço,
Meio,
Mogi und teilweise
Morrão,
umspannt die Gemeinde Cubatão einen Großteil des Zentralbereichs der Sektion
Itutinga - Pilõs im
Staatspark
Serra do Mar
(
Bundesstaat São Paulo,
Brasilien).
Während der
Präkolonialzeit und
Kolonialzeit gehörte das Land dieser Gebirgszüge zu dem
Kapitanat São Vicente und wurde von dessem Verantwortlichen,
Martim Afonso de Sousa,
in Form von sogenannten
Sesmarias, an portugiesische Edelmänner übertragen.
Der Zugang zum Hochland war schwierig in dieser Zeit. Da waren auf der einen Seite die scheinbar unüberwindlichen Steilhänge der
Serra do Mar und auf der anderen Seite die
Mangroven - und
Restinga - Wälder um die Insel von São Vicente, die
eine terrestre Verbindung zwischen São Vicente (1532) und Santos (1539) und dem Fuße der Berge
unmöglich machten.
Die einzig mögliche Verbinung war der Wasserweg über den Cubatão - Fluss zum fluvialen
Peaçaba- (auch
Piaçaguera-)
Hafen und von dort, über den
Tupiniquins - Trail, nach
Praná Piacaba (heute Paranapiacaba).
Wegen der häufigen Angriffe der
Tamoio -
Indianer
wurde dieser Trail 1560, auf Befehl von Mem de Sá, dem dritten Generalgouverneur Brasiliens, verboten.
Er wurde ersetzt, duch einen kürzeren, aber auch wesentlich steileren Trail, der dem Verlauf des Perequê - Flusses folgte
und nach dem
Jesuiten José de Anchieta benannt wurde.
Er mündete im Hafen
Almadias (später
Santa Cruz),
in der Nähe der Mündung des Perequê- in den Cubatão - Fluss.
Der
Padre José - Trail (und sein dazugehöriger Hafen) wurden erst in der zweiten Hälfte des
18. Jahrhunderts durch den befestigten Weg
Calçada do Lorena bzw. dessen Hafen
Porto Geral ausgetauscht. Dies war der Beginn der Entstehung der heutigen Stadt Cubatão.
Siehe auch:
Trails &
Touren