Schutzgebiete |
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Die Staatsparks Ilha Grande,
Marinho do Aventureiro und das Biologische Reservat Praia Sul sind
integral
geschützte
Naturschutzgebiete
des Mata Atlântica
-
Biosphärenreservates
im Süden des Bundesstaates
Rio de Janeiro
(siehe Karte 1 und
2).
Die größte Insel Rio de Janeiros (193 qkm), die ausschließlich mit dem Boot zu erreichen ist, liegt im nördlichen Teil des Ribeira - Gürtels. Sie wird in ihrem Zentrum aus kambrischen Graniten mit Gipfeln von knapp über 1.000 m zusammengehalten, die im Anschluß an die neoproterozoischen Brasiliano - Kollisionen daß sie umgebende, etwas weichere Gestein (Charnokite), intrudierten. |
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Diese magmatischen
Intrusivkörper, die auch Tiefengesteine oder Plutonite genannt werden, weil sie in einer Tiefe von 10 - 20 km unter der Erdoberfläche erstarrten
und in den letzten 500 Ma durch Tektonik und Erosion an die Oberfläche gelangten, werden heute von
dichtem submontanen und
montanen
tropischen Bergregenwald bedeckt.
An die düstere Vergangenheit der Ilha Grande als Piratennest, Sklavenhandelsplatz, Quarantänestation und Strafgefangenenanstalt erinnern heute nur noch einige vom Regenwald überwachsene Ruinen. In den letzten Jahren hat sich die Insel mit ihren 106 Stränden, 14 Buchten, 4 Seen, 10 Flüssen und 3 Grotten, zu einem der ecotouristischen Zentren Rio de Janeiros entwickelt. Zahlreiche Regenwald - Trails erschließen die entlegensten Orte der Insel (siehe auch Touren). |
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Legislatur: Decret 15.273/71
Lage: S 23º 10’ / W 44º 15’ Größe: 5.594 ha Höhe: 0 - 1.031 m Klima: Am Anschrift: Av Beira Mar, s/nº, Vila do Abraão, Angra dos Reis - RJ CEP: 23940-000 Tel: (24) 3361-5916 Websites: www.ief.rj.gov.br www.tourismus-und-umwelt.de |
Biom:
Atlantischer Regenwald
Ökosysteme: Tropischer Regenwald Höhenstufen: Alluvial / Planar / Submontan / Montan Flora: Bäume: guapuruvu, jacatirão, ipê-amarelo e ipê-roxo, cedro-rosa, canela, paineira. Giganten: jatobá and jequitibá. Mangroven: m. vermelho/-branco, siriúba Fauna: Säuger: bugio, ouriço, jaguatirica, lontra. Vögel: inhambuguaçu, gavião-carcará, jacu, maitaca, tiriba, martim-pescador. Gipfel: Pedra d’Água (1.031 m) Pico do Papagaio (959 m) |
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