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Itacaré

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Die Kolonialstadt Itacaré liegt im Süden des Bundesstaates Bahia an der sogenannten "Costa de Cacau", 440 km südlich von Salvador und 70 km nördlich von Ilhéus. Itacaré ist Ausgangspunkt für Touren in die Naturschutzgebiete Itacaré - Serra Grande im Süden und die Halbinsel Maraú im Norden sowie den Staatspark Conduru im Südosten.

Die ersten Bewohner des heutigen Itacaré waren die Pataxós - Indianer. Anfang des 18. Jahrhunderts kamen die Jesuiten nach Itacaré und errichteten die Kirche São Miguel, die bis heute erhalten ist. Ihr Dorf, daß sie São Miguel da Barra do Rio de Contas tauften wurde 1732 zur Gemeinde hochgestuft.
 
Erst 1931 erhielt es den Namen Itacaré, was in der Indianersprache Tupi - Guarani soviel wie "Runder Stein" heißt. Entlang des in Minas Gerais entspringenden Flußes Rio de Contas wurden im 16. und 17. Jahrhundert regelmäßig Gold und Edelsteine geschmuggelt und vom Hafen Itacarés, der sich in der Flußmündung befindet, nach Europa verschifft.

Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Itacaré ähnlich Ilhéus zu einem Zentrum der Kakao - Produktion im Süden Bahias, bis der Pflanzenschädling "Vassoura de Bruxa" auch dieser Blütezeit ein Ende bereitete. Neben einer international eher unbedeutendend Kakau-Produktion lebt Itacaré heute vorwiegend vom Tourismus.

Siehe auch: Porto Seguro - Salvador
 

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