Brasilien |
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Obwohl bereits vor 1500 andere Europäer in
Brasilien landeten, wird
die Entdeckung
des Landes offiziell dem portugiesischen Seefahrer und Eroberer Pedro Álvares Cabral
zugesprochen.
Sechs Jahre nach dem Tordesillas - Vertrag und zwei Jahre nach der Entdeckung des Seeweges nach Indien durch Vasco da Gama, entschied König D. Manuel I, zur Stärkung der militärischen Präsenz Portugals, eine zweite Armada unter dem Kommando von Pedro Álvares Cabral nach Indien zu schicken. Die bis dahin größte portugiesische Expedition, bestehend aus 13 Schiffen und 1.200 - 1.500 Mann Besatzung, stach am 9. März 1500 von Belém (Lissabon), in See. Am 14. März passierten sie die Kanarischen und am 23. März die Kapverdischen Inseln, wo sie bereits ihr erstes Schiff verloren. Aus unbekannten Gründen, verließen sie Ende März ihre offizielle Rute nach Indien und änderten den Kurs in Richtung Südwesten. Bis heute ist unter den Historikern ungeklärt, ob die Flotte aufgrund widriger Wetterverhältnisse (Äquatorialstrom) ungewollt an die brasilianische Küste verschlagen wurde, oder aber aus Berichten anderer Seefahrer bereits Kenntnis von diesem Kontinent hatte und deshalb ganz gezielt Kurs auf die brasilianische Atlantikküste nahm. |
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Zu Ostern, dem 22. April 1500, sichtete seine Flotte den
Monte Pascoal,
an der sogenannten
Discovery Coast,
50 km südlich vom heutigen
Porto Seguro (Bahia).
Die Details der Reise Cabrals, einschließlich des ersten Kontaktes mit den Tupiniquim -
Indianern sind im berühmten
Brief
des Chronisten Pero Vaz de Caminha an den portugiesischen König D. Manuel I festgehalten.
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